ÜBER MICH

Mein Pseudonym ist Nora Pflug. Ich bin 1953 in Leipzig geboren und lebe auf dem idyllischen Land im nördlichen Bayern. Nach dem Psychologiestudium an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen, besuchte ich Seminare in Literaturwissenschaften an der Gesamthochschule Siegen. Seither arbeitete ich als Psychologin und widmete mich in meiner Freizeit u.a. dem Schreiben von Prosa und Lyrik – wobei sich in diese Werke ab und an eine kleine Prise schwarzer Humor schlich, der dabei neuere Texte nicht ausschließt.

Seit knapp einem Jahr bin ich in Rente, sodass ich Zeit gefunden habe, meinen Roman fertigzustellen. Neben diesem entstanden auch Kurzgeschichten und Gedichte.

Schreibanregungen bekam und bekomme ich immer wieder in einer Turmstube in einem mittelalterlichen Turm. Vor vielen Jahren, so sagt man, trieben darin zänkische „Weiber“ ihr Unwesen. Heutzutage geistern auch wieder Frauen, u.a. ich, darin herum, die sich mit Schreiben beschäftigen. Ab und an gibt es dann Lesungen, in denen wir interessierte Zuhörer mit unseren Texten unterhalten.

Wie bereits erwähnt, sind sieben Jahre ins Land gegangen, bis ich schließlich sagen konnte:
„Das Werk … mein Werk, es ist vollbracht.“

Wenn ihr das lest, wird euch bestimmt klar, dass ich kein Mensch bin, der alles hintereinander weg macht, sodass er möglichst bald mit seiner aktuellen Tätigkeit fertig ist, sondern sich viel, viel Zeit lässt. – Gäbe es das Sternbild der Schnecke, wäre ich diesem zuzuordnen (und nicht dem des Steinbocks). – Und damit gehöre ich nicht zu dem Durchschnitt der Menschheit, sondern eher zu der langsameren Minderheit.

Na ja, ich denke, es ist auch ganz gut, nicht dem Mainstream anzugehören. Irgendwie muss man sich ja abheben und sei es nur durch ein anderes Tempo. Also, liebe Leserinnen und Leser, wenn jemand ganz langsam vor euch hergeht und in demselben Tempo das Geld an der Kasse aus dem Portemonnaie klaubt, könnte es sein, dass ich das bin.

Sollte aber jemand vor euch langsam fahren, bin das vermutlich nicht ich, es sei denn, es ist Stau.

Beim Autofahren ist nämlich alles anders. Auf einmal werden Unmengen von Hormonen freigesetzt und ich komme mir vor, als ob ich im siebten Himmel schwebe, und wenn der Motor dann dabei noch so schön schnurrt … zum Abheben.  Und man kann sagen, dass ich das mit Mia, meiner Protagonistin, gemeinsam habe.

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